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Triathlon/Laufen

Abteilungsleiter: Matthias Brandt

Trainer: Marlies Homagk

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Aktuelle Meldungen

Winterlauf und Zweikampf mit Neptun

(19. 02. 2022)

Am Samstag den 19. Februar 2022 trafen sich 100 Läufer und Zweikämpfer im Finsterwalder Stadion des Friedens.

Das sie sich überhaupt treffen konnten, war nur der Flexibilität aller Beteiligten zu verdanken.

In den Tagen und Stunden vor dem Wettkampf zogen zwei Orkantiefs durch weite Teile Deutschlands. Auch die Lausitz hat massive Sturmschäden zu beklagen. Anfang der Woche wurde bei den Wetterprognosen den Organisatoren schon angst und bange. Die Streckenbesichtigung am Donnerstagnachmittag bestätigte, dass ein Waldlauf nicht möglich sein wird. Nachdem Neptun pandemiebedingt mehrere Veranstaltungen nicht durchführen konnte, sollte nun nicht auch noch das Wetter für eine Absage sorgen. „Jetzt erst recht“ ging durch das Organisationsteam. Nach einer kurzen und konstruktiven Rücksprache mit dem Zeitnehmer „Lausitz-Timing“ der Sparkassen Laufserie Elbe-Elster konnte der Lauf auf eine elektronische Zeitnahme umgestellt werden und somit statt im Wald im Stadion stattfinden.

Da es sich um einen Wertungswettkampf des BB-Cups handelte, bedurfte es noch der Zustimmung des Brandenburgischen Triathlon Bundes. Der engagierte Sportwart und Kampfrichter Ivo Köster verstand das Problem sofort und stimmte der Streckenverlegung zu. Auch reagierte Nic Rohmann als Medienbeauftragter des BTB sofort und informierte die Athleten über die Wettkampfseite des BTB.

Der Lauf im Stadion ist zwar mental anstrengend, verspricht aber schnelle Zeiten. Dies sollte sich dann auch zeigen. So konnten sich beim Hauptlauf über 10 km Leonard Rohde vom TRI Team Senftenberg (37:03) und bei den Frauen Franziska Kranich aus Görlitz (40:48) durchsetzen. Wenn selbst 7-jährige auf 400 m mit einer Pace von 3:30 min/km unterwegs sind, kann man sich vorstellen, wie hoch die Qualität in allen acht Altersklassen war.

42 dieser 100 Läufer begaben sich nach dem Rundendrehen noch in die naheliegende Schwimmhalle, um ihre 50 m bis 800 m zu absolvieren.

Sieger im Hauptwettkampf 10 km Laufen und 800 m Schwimmen, war Paul Hoffmann (Hildener AT – Triathlon) mit einer Gesamtzeit von 50:15 min, dicht gefolgt von Martin Mittelstädt (Neptun 08 Finsterwalde) ganz knapp mit 50:18 min. Es wurde um jede Sekunde gekämpft. Das sah man auch bei den männlichen Schülern B; hier konnten sich Paul Brandt von Neptun 08 Finsterwalde und Mattheo Sperling vom TSV Cottbus den ersten Platz sekundengenau nach 7:44 min teilen. So setzte sich der 2012 geborene Cottbuser von seinen älteren Sportfreunden beim Laufen mit 10 Sekunden ab. Gleich tat es ihm der ebenfalls 2012 geborene Neptuner Paul Brandt beim Schwimmen.

Besonders zu erwähnen sind noch zwei herausragende Schwimmzeiten. So dominierte Gustav Gärtner vom ausrichtenden Verein die 800 m mit 10:57 min und Erik Dittmar vom SWV TuR Dresden mit 5:10 min die 400 m, wobei Zweiterer mit seinen Zeiten die Altersklasse Jugend B gewann.

Danke zu sagen gilt nun der Stadt Finsterwalde, der Sparkasse Elbe Elster, dem FiWave, dem BTB, insbesondere den Kampfrichtern, allen Helfern im Stadion, der Schwimmhalle, im Vorfeld und der Nachbereitung und vor allem allen Teilnehmern, die dem Wetter trotzten! Eine besonders große Überraschung bereitete uns der befreundete TSV Cottbus mit seinen zahlreichen Teilnehmern.

Es wird ein tolles Wettkampfjahr 2022. 

 

Matthias Brandt

[Ergebnisse Winterlauf]

[ERgebnisse Zweikampf]

Foto zur Meldung: Winterlauf und Zweikampf mit Neptun
Foto: Winterlauf

Florian Fröschke bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften

(04. 11. 2021)

Nach über einem Jahr voller Beschränkungen und Wettkampfverschiebungen sollen die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen (DJM)  vom 26. – 30.Oktober 2021 in Berlin wieder zu einem Fest des Schwimmsports werden heißt es vom Deutschen Schwimmverband.

 

Mit am Start war auch der nun 17-jährige Florian Fröschke, der einst das Schwimmen in Finsterwalde lernte und bei Neptun die Liebe zum Schwimmen entdeckte. Er wechselte mit der 6. Klasse zum Landesstützpunkt nach Dresden und schwimmt noch immer mit Begeisterung.

Die Bruststrecken hatten es ihm schon immer angetan. Sein gestecktes Ziel war die Qualifikation und Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2021. Es konnten sich nur die schnellsten 20 Sportler in jedem Jahrgang dafür qualifizieren. Das  klappte schon ganz gut in seinen Bruststrecken über 50m, 100m und 200m und nebenbei noch 200m Lagen, zumal er seine letzten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit Bronze über 100m Brust und 200m Brust beenden konnte. Das war schon 2019. Dazwischen liegt eine große Zeitspanne in der kaum ein Sportler so genau weiß, wie gut er noch an der Spitze mithalten kann und will. 


Die Vorfreude und  Aufregung war schon spürbar bei der Anreise am Montag, den 25.10.2021 in Berlin. Es erfolgt ein erstes Schnuppertraining in der Wettkampfhalle. Wassergefühl bekommen sagen sie.

Ab Dienstag wurden dann vormittags alle Vorläufe geschwommen und die schnellsten 8 Sportler qualifizierten sich für das jeweilige Finale am Nachmittag. Hier erfolgte dann die Jagd um den Titel „Deutscher Jahrgangsmeister“. Seine Paradestrecken waren gut verteilt, so stand jeden Tag nur eine Disziplin für ihn an. Über 50m Brust erreichte er die Finalteilnahme locker und konnte sich am Ende über einen sehr wohlverdienten 5. Platz freuen mit neu erreichter persönlicher Bestzeit, wobei Platz 2 und Platz 5 gerade einmal 0,7 Sekunden (!) trennten. 
Über die Strecke 200m Lagen wurde ebenfalls eine neue Bestzeit eingefahren, Ziel hierfür erreicht. 
Donnerstag und Freitag wurde es dann noch einmal richtig spannend. Zuerst der mittlerweile gewohnte Ablauf, vormittags Qualifikation und abends das erreichte Finale schwimmen. Über 100m Brust dann endlich das Finale. Nerven behalten und im Fokus bleiben. Das Feld ist so nah beieinander, unglaublich spannend. Dann der Anschlag und der Blick zur riesigen Anzeigetafel. Wahnsinn, eine DREI. Florian hat es wirklich geschafft. Ein erleichternder Schlag mit der Hand ins Wasser, ein Blick zum Trainer und seinen Vereinskameraden vom Dresdner SC. Die Anspannung fällt ab. Alle jubeln. Überglücklich über eine Medaille und das eben Erreichte verlässt er das Becken. Ein Wettkampftag steht noch an, der letzte Wettkampf für ihn bei diesen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Ebenfalls im Fokus, die 200m Brust-Strecke und der Wunsch mitzumischen und unter den schnellsten 8 Sportlern in dieser Disziplin zu sein. Die Qualifikation lief nicht ganz wie gedacht, aber es reichte fürs Finale. Am Abend dann der letzte Finallauf. Er gab noch einmal alles und konnte sich von Platz 8 bis zum 4. Platz vorschwimmen mit wieder neuer persönlicher Bestleistung. Er ist sichtlich zufrieden und auch geschafft. Nun kann er erst einmal für zwei Tage durchatmen, bevor es dann erneut zum Training geht und die nächsten Wettkämpfe vorbereitet werden.  


Florian lässt alle Neptuner herzlich grüßen und möchte die jungen Sportler motivieren, dran zu bleiben und ihre Ziele zu verfolgen! Es lohnt sich immer.
 

Neues aus der Regionalliga Ost

(27. 04. 2021)

Team Lausitz (TSV Cottbus/Neptun 08 Finsterwalde) trotzt der Corona Krise

 

Teamkollegin Louise suchte am Anfang des Jahres Mitstreiterinnen für ein gemeinsames Regionalliga-Team mit dem TSV Cottbus. Nach kurzer Überlegung sagte ich zu und das Team wuchs nun auch noch durch Suse (ehemals Neptun 08). Auch der Teamname war somit schnell gefunden. Insgesamt sind wir sieben Teammitglieder aus dem Süden Brandenburgs – gemeinsam sind wir stark!

Nun wurde das Zweitstartrecht beantragt und die Planung der Wettkämpfe stand.

Allerdings wussten wir lange nicht, wie und ob es in diesem Jahr überhaupt Wettkämpfe geben wird.

Der erste Wettkampf war der Duathlon in Halle. Aufgrund der Situation entschied man sich, alle Teams vereinsintern starten zu lassen und die Ergebnisse zeitnah der Regionalliga zu melden.

Und so fuhren vier von uns, Annika, Kristin, Suse und ich am 25.4.2021 Richtung Cottbus nach Klinge ins Tagebaugebiet Jänschwalde. Als rollenden Start absolvierten wir dort unseren Duathlon; 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 2,5 km Laufen. Die Strecke war anspruchsvoll, was sicherlich auch am Wind lag, aber schön. Wir waren glücklich, wieder einmal an einem richtigen Wettkampf teilgenommen zu haben. Zufrieden mit dem Ergebnis fuhren wir motiviert für den nächsten Wettkampf nach Hause.

Großen Dank an das Team des TSV Cottbus, das den Wettkampf erst möglich gemacht hat und vor allem an unseren Teamchef Veiko, der unseren Hühnerhaufen so toll zusammengebracht, motiviert und supportet hat!

 

Marit Brandt

[Ergebnisse]

F 60 als Athleten-Magnet

(11. 09. 2020)

Triathleten, Organisatoren und Verbände bangten 2020 lange um die 2. Auflage des F 60-Triathlons.
2019 erst hatte er Premiere und mit mehr als 300 Teilnehmern einen Erfolgsstart.
Die Ursache des Bangens hält die Menschen 2020 weltweit in Hab-Acht-Haltung.
Doch das Senftenberger  Org-Team samt seiner EDELHELFER aus der F 60-Region stellten sich der Herausforderung aller Schutzbestimmungen.
Mit Erfolg !!!
Im Training bekundeten Marit und Matthias Brandt freudestrahlend, noch einen F-60-Startplatz “ergattert” zu haben. Denn Corona-bedingt gab`s Teilnahmebeschränkungen sowie Streichungen für Staffeln und Zuschauer.
Ungebremst hingegen war die Freude bei den 26 Frauen und 142 Männern am Start.
Die Abstandsreglung meisterte das Org-Team mit 10-Sekunden-Starts in Dreiergruppen.
Eine angenehme neue Erfahrung für die Athleten machte sich breit : -  Kein Gedränge im Wasser. -  Jeder konnte von Anfang an kollisionsfrei schwimmen. Das spart “Körner” für`s Rad fahren.
Das Teilnehmerfeld versprach einen spannenden Wettkampf – Eine Art Aufholjagd.
Die 168 Athleten waren eine bunte Mischung aus einigen Wiederholungstätern, vielen F 60-Neustartern, aus hoch motivierten Leistungsportlern und vielen mit Freude an ihrem Tun und Können.
Sie kamen aus Sachsen, Thüringen Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg. Die 6 Starter des Finsterwalder Triathlons blieben allesamt in der ersten Hälfte der Finisher.
Am eiligsten hatten es Franz Löschke und Suse Koch/Werner.
Auf Franz`Armbinde stand “HEITER WEITER...”. Gleiches war in Suses Wettkampf-Lächeln zu lesen. – Von Beiden eine stille Verneigung vor ihren  Wurzeln, die sie sich trotz ihrer sportlichen Höhenflüge bewahren.
Die 1,5 km Schwimmen waren für Franz nach 21:15 min, für Suse nach 26:11 min zu Ende. Die 40 km Rad fahren nach 55:06 / 68:01 min und die 10 km Lauf nach 37:33 / 45:33 min.
So erreichten Franz nach 1:53:55 Std. als Dritter unter den 142 Männern und Suse nach 2:20:15 Std. als Zweite unter den 26 Frauen das Ziel. 
Ebenso erwähnenswert sind vom Finsterwalder Team die 2:36: Std. von Marit Brandt. Sie freute sich über Verbesserungen im Vorjahrsvergleich: Schwimmen um gute 14 Sekunden und Lauf um enorme 8 Minuten (!) schneller.
Ähnlich ging es David Wagner. Nach 2:36:54 Std. war er im Ziel 4 min schneller als 2019.
Matthias Brandt absolvierte einen klugen Wettkampf. Er blieb unter 2:30 Std. und freute sich über Schmerzfreiheit in den Beinen.
Daniel Tietze zeigte sich auch verwurzelt mit seinen Triathlon-Anfängen in den 90er Jahren. Inzwischen ist er Thüringer und mehrfacher IRONMAN. Nach 2:40 Std. war er im Ziel und noch 82 Starter auf der Strecke.
Das HEITER WEITER auf Franz` Arm zog sie alle mit.  
So ist es und so wird es sein.
 

Marlies Homagk

Foto zur Meldung: F 60 als Athleten-Magnet
Foto: Foto: Marko Hambsch

Das Finsterwalder Dutzend – Marks Bericht

(13. 09. 2019)

Das Finsterwalder Dutzend ist jetzt 4 Tage her. Wir haben über 1000 Menschen dazu bewegt, sich zu bewegen. 994 Teilnehmer kamen mit einer Zeitmessung ins Ziel. Demgegenüber standen 23 Posten an den Strecken, 3 Stellen mit Unterstützung der Feuerwehr, 8 Verpflegungspunkte mit Helfern und teilweise zusätzlichen Einweisern, 6 Radfahrer als Führungs- und Schlußfahrer, sowie die Helfern im Ziel.


In der Lausitzer Rundschau stand geschrieben, dass wir mit der Beteiligung nicht zufrieden waren: „Nicht so sehr zufrieden zeigte sich das Org-Team um Thomas Delliehausen, Marc Ockert und Tino Neuber, die gemeinsam mit den Sparkassen-Helfern viel Arbeit in die Vorbereitung investiert hatten, mit der Beteiligung auf den langen Laufstrecken.“
Sind wir, bin ich unzufrieden?


Das ist eine Frage, welche ich für mich nicht mit Ja oder Nein beantworten kann. Wenn man knapp 680 Kinder abzieht, welche für ihre Klassenkasse gelaufen sind, bleiben nicht ganz 320 Sportler übrig, welche sich auf die Strecken/Angebote verteilt haben. Das sind, gemessen an dem Aufwand, den wir im Vorfeld betrieben haben, zu wenige.
Aber das Feedback der Sportler, die da waren, war fast durchgängig sehr positiv.
Eine Läuferin, ist falsch gelaufen, da sie die Markierung auf dem Boden nicht gesehen hat und die Posten am Verpflegungspunkt ihr nicht sagten, dass sie hätte abbiegen sollen. Ihr Feedback war natürlich nicht so positiv, aber auch sie hat uns ganz sachlich geschrieben und nicht „gemeckert“.  Die Helfer am Verpflegungspunkt können auch überhaupt nichts dafür, da ich dachte, die Markierungen auf dem Boden wären an dieser Stelle ausreichend. Alles andere, was bemängelt wurde, sind Kleinigkeiten, die ohne großen Aufwand verändert werden können.


Die größte Veränderung bei diesem Dutzend war sicher die neue Marathonstrecke. Diese Änderung ist uns gar nicht so leicht gefallen, wie viele vielleicht denken. Uns war sehr wohl bewußt, dass die alte Strecke fest mit der Idee des Dutzends verwurzelt war.
Aber die Vergangenheit hat uns immer wieder gezeigt, wie schwierig es ist, Helfer zu organisieren, welche sich für ein paar Stunden irgendwo in den Wald stellen. Daneben gab es den nicht von der Hand zu weisenden Vorwurf, dass mehr Helfer am Rand stehen würden, als Läufer auf der Strecke sind und ob den ein Marathon sein müsse, bei der geringen Beteiligung. Mein Ansinnen war und ist, den Marathon zu erhalten, auch wenn wir nur wenige Läufer auf dieser Strecke haben. Mit der jetzigen Streckenführung haben wir einen Halbmarathon-Rundkurs geschaffen, welcher mit 3 zusätzliche Bögen 2 weitere Strecken bietet, ohne das nennenswert mehr Helfer benötigt werden.
Der 1. Bogen geht vom 2. Verpflegungspunktan der Betonstraße Richtung Norden und biegt unten in der Kurve wieder in die Bürgerheide ab, wie beim Herbstlauf. Hier stand ein Posten. Danach ging es Richtung Kirchblick und dann nach Eichholz. Hier standen 2 Posten an der Straße. Von Eichholz ging es wieder hoch zur Betonstraße und auf den Halbmarathon-Kurs.
Ein 2. Bogen geht in Hennersdorf ab und kommt auch dort wieder an. Hier wird, und das eigentlich auch nur wenn die Sonne scheint, eine Person am Umspannwerk (Ortsausgang Kirchhain, Richtung Frankena) benötigt, die Getränke reicht. Der 3. Bogen geht an der B96 in der leichten Kurve zwischen Finsterwalde und Münchhausen ab und kommt auch dort wieder an. Hier waren 2 zusätzliche Helfer und ein Verpflegungspunkt im Einsatz. Die beiden Helfer wären eventuell sogar durch Band und Pfeile ersetzbar.


Eine Streckenführung, welche in der Theorie super klang/klingt. Aber wie würde sie in der Praxis ankommen?
Bei der Streckenmarkierung im Bereich der Bürgerheide wurde mir etwas anders. Ich war die letzten 8-10 Wochen meist nur nördlich der L60 unterwegs und war doch einigermaßen erschrocken, wie die Forst die Wege hingerichtet hatte. Vorsichtshalber habe ich auf Facebook einen Hinweis darauf gegeben.
Ich glaube, am meisten haben noch die Run & Bike-r „geschimpft“, da es mit dem Fahrrad schon sehr beschwerlich war. Ansonsten gab es, zumindest mir gegenüber, kaum Kritik.

Am Samstag hatte eine Frau nach den Strecken gefragt, da sie sich unschlüssig war, ob sie die 11 km oder den Halbmarathon laufen wollte.  Ich sagte ihr, dass die Streckenbeschaffenheit in der Bürgerheide nicht ideal ist und dass man beim Halbmarathon ab der Betonstraße auf guten Wegen läuft. Sie entschied sich für den Halben. Da das Gespräch recht lustig war erzählte ich am Abend meiner Frau davon.  Am Sonntag hatte sie die Frau bei der Zielverpflegung, wo sie erzählte, dass sie zum Halben überredet wurde. Sie war vom Lauf und dem Drumherum begeistert.


Von den verschiedensten Sportlern kam ein Dankeschön, auch von Außenstehenden. Das zeigt m.E., dass unser Ansatz der Richtige ist. Wir haben Neptun 08 sehr gut präsentiert und unserer Stadt stand die Veranstaltung auch gut.


Ich denke, wir haben jetzt ein Angebot, welches wir „beherrschen“ und was man etablieren kann. Wenn wir weitermachen und die Sportler, die da waren, positive Werbung für uns machen, kann die Veranstaltung wachsen.
Wenn ich das diesjährige Dutzend also als Probe, als Testlauf für folgende Veranstaltungen sehe, dann bin ich zufrieden.

 

Mark Ockert

 

Auswertung der Goldelster Triathlon Serie 2018

(29. 01. 2019)
Am vergangenen Mittwoch, den 23.01.2019 fand, wie in jedem Jahr, die Ehrung der besten Triahtleten aus dem Elbe-Elster Kreis in der Doppelturnhalle in Finsterwalde statt.
Zur Auswertung geladen hatte die Triathlonabteilung des Neptun 08 Finsterwalde, insbesondere aber Frau und Herr Homagk, die Sponsoren der Gold- und Silberelstern.
 
Wettkämpfe der Goldelsterserie sind seit vielen Jahren fester Bestandteil  regionaler Triathleten. Die Serie besteht aus 15 Ausdauerwettkämpfen, darunter Duathlons, Swim & Runs, Rennradwettkämfe, Läufe und natürlich Triathlons.
An der Goldelsterserie kann prinzipiell jeder Sportler/jede Sportlerin teilnehmen, gewertet werden aber nur diejenigen, die mindestens sieben Wettkampfwertungen vorzuweisen haben und entweder im Elber-Elster-Kreis zu Hause sind bzw. einem regionalen Sportverein angehören.
 
Gewertet wird in 4 unterschiedlichen Altersklassen, getrennt nach männlich und weiblichen Athleten.
Als Lohn für die erfolgreichsten Sportler in den Wettkämpen und den damit verbundenen, vielen, oft nicht sichtbaren Trainingseinheiten, stehen am Ende Silbermünzen mit der aktuellen Jahresprägung eines australischen Kookaburra – dem Maskotchen der Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney.
Die Auswertung der Wettkampfpunkte für 2018 ergab, dass insgesamt 9 Athleten die Wertungskriterien erreichten.
Die Altersklassengewinner und somit Empfänger der Silberelstern gingen an: Paul Brandt (8 Jahre und jünger), Torben Modlich (12 – 15 Jahre) und Rene Modlich (16 Jahre und älter), die sich gegen die Konkurenz durchsetzen konnten.
 
Die Goldelster, eine 1 Gramm schwere Goldmünze, wurde, wie auch in jedem Jahr zuvor, über alle Athleten ausgelost, die die Wertungskriterien erreichten. Der 4 jährige Otto Brandt als Losfee, zog Erik Modlich als Gewinner der Goldelstermünze.
Der erste Wertungswettkampf in diesem Jahr, Winterzweikampf mit Neptun, findet am 16.Februar im Stadion des Friedens und der Schwimmhalle in Finsterwalde statt. Start 15:00 Uhr.
 
Rene Modlich

Foto zur Meldung: Auswertung der Goldelster Triathlon Serie 2018
Foto: Auswertung der Goldelster Triathlon Serie 2018

Triathlon-Resümee 2018

(19. 09. 2018)

Triathlon-Resümee 2018 bei Neptun
25:16 für die Großen

 

Mit der Landesmeisterschaft für Schüler und Jugendliche am 8.9. in Cottbus und dem international besetzten Mitteldistanz- Triathlon in Binz endete die diesjährige Triathlon-Saison für Neptuns Athleten.

Begonnen hatte sie mit der TRIA-Hatz in der Sängerstadt am 15. April. 12 von den 73  Startern kamen vom SV Neptun 08. Während sich bei diesem Auftakt die Anzahl der Schüler und Jugendlichen mit der Anzahl der Erwachsenen noch die Waage hielt, zeigte sich im weiteren Saisonverlauf deutlich ab, dass die erwachsenen Neptun-Athleten 2018 bedeutend mehr Wettkampfeifer aufbrachten als die Schüler und Jugendlichen. Das zog sich so durch die ganze 2018 er Saison.

 

Rene Modlich liegt mit zwei Starts auf der Mitteldistanz in Moritzburg und Knappensee,  drei Liga- Wettkämpfen auf olympischen Distanzen als Gaststarter in der Cottbuser Mannschaft und einem Start beim Sprint an Neptuns Spitze der Start-Zahl.

 

Matthias Brandt folgt mit seinen Sprint-und olympischen Distanzen in Finsterwalde, Bornsdorf und am Knappensee und seinem Mitteldistanz-Debüt in Binz.

 

Pelayo Rodriguez brillierte mit Podestplätzen auf zwei Sprintdistanzen und seinem Mitteldistanz-Start in Binz.

 

Adrian Steinigk meisterte vier Sprintdistanzen.

 

Tom Werner, Andreas Pohle, Johannes Jakob, Torsten Heitmann vertraten den Verein auf zwei Sprintdistanzen.

 

Zusammengefasst haben die Erwachsenen 23 Wettkampfstarts bestritten und Neptuns “Fahne” hochgehalten.

 

Marius Neuber ist bei den Schülern und Jugendlichen  ganz vorn zu nennen. Er hat  seine Trauben sehr hoch gehängt und sich an der Potsdamer Sportschule einem straffen Trainings- und Lernpensum unterworfen. Seine Starts waren vordergründig auf Bundesebene.

Seinem Alter entsprechend ist der Sprint die Wettkampfdistanz. Mit drei Cup-Rennen und der Deutschen Meisterschaft ist der dritte Mannschaftsplatz Platz  in der Cup- Wertung  ein wohlverdienter Abschluss seiner Saison auf Bundesniveau. Dabei hat er seinen Heimatverein immer im Auge. Seine souveränen Siege bei der Tria-Hatz und bei der Landesmeisterschaft in Cottbus belegen das.

 

Torben Modlich und Nova Lortz blicken auf zwei Jugend-/Schüler-Wettkämpfe zurück in Finsterwalde und Cottbus.

 

Paul Brandt, Jennifer Schmidt, Wyatt Schmidt ,Erik Modlich, Clemens Acksteiner und Daniel Müller trauten sich einen Triathlon zu.

 

Damit hat die Jugend 16 Wettkampfstarts in der Triathlon-Saison 2018 gemeistert und kann über ihre Reserven nachdenken.

 

Zu Meisterehren kamen:

 

Marius Neuber als Mannschaftsdritter im Deutschland-Cup der Jugend

 

Andreas Pohle im Sprint

 

Tom Werner, Andreas Pohle, Pelayo Rodriguez als Mannschaft im Sprint

 

Nova Lortz Schüler A

 

Platz 3 für Clemens Acksteiner unter den Junioren

 

Platz 4 für Torben Modlich Jugend B

 

Löbliches vom Rügen-Triathlon

(19. 09. 2018)

Drei Finsterwalder starteten am 9.9.2018 beim international besetzten Mehrkampf über 2 km Schwimmen – 90 km Rad fahren – 21,1 km Lauf. Mehr als 1300 Athleten standen an der Startlinie.

Franz Löschke wetteiferte mit der Spitze, kam auf Platz 5 nach 3:57:28 Stunden ins Ziel. Namhaftester Rivale war der vorjährige Ironman-Hawaii-Sieger Patrick Lange (3:50:05 Std.).

 

Anerkennung erwarben sich auch Peyalo Rodriguez und Matthias Brandt für ihr durch  konsequentes Training erworbenes Durchhaltevermögen. Ihre Leistungen brachten ihnen Platzierungen in der ersten Hälfte des riesigen Starterfeldes ein.

 

Die Einzelergebnisse zum Vergleich:

 

Franz Löschke: Schwimmen 29.37 min – Rad 2:04:00 Std. – Lauf 1:19:18 Std.  Gesamt 3:57:28 Std. Platz      5

 

Pelayo Rodriguez: Schwimmen 37:40 min – Rad  2:31:42 Std. – Lauf 1:54:10 Std.   Gesamt 5:10:19 Std. Platz 231

 

Matthias Brandt: Schwimmen 46:46 min – Rad 2:46.15 Std. – Lauf 2:06:16 Std.  Gesamt  5:49:28 Std. Platz 607  


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09. 05. 2010:
08. 08. 2009:
27. 05. 2009:
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Neptun 08 Finsterwalde e.V.
Postfach 1144
03231 Finsterwalde

 

 
 
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