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Wasserball

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Abteilungsleiter: Holger Dix

 

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Aktuelle Meldungen

Das Finsterwalder DUTZEND 2022 hatte im Sängerfestjahr 12 Strophen:

(11. 09. 2022)

1.Strophe
Das neuzeitliche Dutzend setzt sich zusammen aus 4 anzulaufenden Orten und 8 Laufangeboten.
Wie beliebt es geblieben ist, zeigen die 24(!) Herkunftsorte der Teilnehmer: Straubing, Frankfurt a. M., Flöha, Freiberg, Bautzen, Dresden,
Weinböhla, Cottbus, Dessau, Forst, Großräschen, Lübbenau, Elsterwerda, Bad Liebenwerda, Luckau, Dreska, Schönborn, Willmersdorf,
Rückersdorf, Tröbitz, Doberlug-Kirchhain, Zürchel, Massen und Finsterwalde
Die Teilnehmerzahlen auf den einzelnen Strecken können unterschiedlicher nicht sein.

2. Strophe
Den Marathon von 42,195 km liefen 14 Teilnehmer, 2 Frauen und ein Dutzend Männer.
Die Finsterwalderin Jenny Balzer(44) zeigte sich in guter Form und wurde nach 4:08:48 Std. die FIRST LADY des Tages.
Ihr folgte die 9 Jahre jüngere Jean Heimhilger nach 4:25:26 Std.
Die beiden schnellsten Männer ließen sich weniger Zeit. Schnellster war Georg Schützka(34) aus Weinböhla mit 3:09:30 Std.
 vor dem Finsterwalder Maik Zahn(47) mit 3:31:16 Std.

3. Strophe
Bei den Halbmarathonis (21 km) gab`s ein seltenes aber hoch erfreuliches Achtungszeichen. Von den 5 Frauen und 14 Männern
erwies sich die 2-fach Mama und Triathletin Louise Werner(28) als unschlagbar. Sie durchlief die 21 km zügigen Schrittes in 1:40:35 Std.
Der schnellste Mann, Silvio Misera(53) schaffte das nach 1:44:09 Std.
Achtung bei ihren männlichen Mitläufern Nick Pilkenroth(18)und Stavros Homagk(18) - beide nach 1:59 Std. im Ziel -
erwarb sich Marie Drasdo(17) aus Doberlug-Kirchhain, die mit 1:56:13 Std. zweite Frau wurde.

4. Strophe
Für so manchen Läufer ist Walken empfehlenswert. Das stellten die 3 Walker auf dieser Strecke unter Beweis.
Nancy und Dieter Gahut aus Flöha walkten zeitgleich mit 2:45:56 Std. und Sven Torsten Böttcher aus Dessau mit 2:46:53 Std.
 schneller als die 19. Halbmarathonistin.

5. Strophe
Außer dem Marathon und Halbmarathon gab`s noch die Berlinprobe mit 28 km. Gedacht war dabei an den Berlin-Marathon Ende September.
8 Läufer nutzen dieses Angebot. Torste Geissler aus Lauchhammer scheint sich für Berlin eine Zeit zwischen 3:30 und 4 Std. vorgenommen zu
haben. Denn er war mit seinen 28 km nach 1:59:17 Std. fertig. Sandy Woithe aus Großräschen könnte in Berlin noch unter 5 Std. bleiben,
wenn sie ihr Tempo hält. Die 28 km waren für sie nach 2:23:33 Std. zu Ende.

6. Strophe
Ob Marathoni, Berlin-Probant oder Halbmarathoni, alle 44 Starter haben sich dem häufigen Wechsel zwischen Sandfrust und Lauflust
auf den Landschaftswegen gestellt und liefen letztendlich mit beflügelter LaufLUST ins Ziel.
Ihr gemeinsamer Start im Stadion des Friedens war eine kluge Entscheidung der Macher. Denn so blieb die Belastung für den Straßenverkehr
nur kurzzeitig im Norden der Stadt und die Sicherheit der Läufer war um ein Vielfaches größer.

7. Strophe
Als reine Waldläufer erwiesen sich die Starter über 11 km und die Minimarathonis(4,2 km. )
14 Frauen und 17 Männer atmeten viel Bürgerheidenluft auf ihren 11 km.
Karsten Miertzsch aus Potsdam packte die Strecke in 43:15 min und sicherte sich Platz 1.
 Den zweitplatzierten Carsten Jorewitz aus Straubing trennten vom 1. nur 43 sec. 
Zwischen den ersten beiden Frauen gab es einen noch kürzeren Abstand:  
1. Nicole Brandin(36) aus Potsdam in 50:33 min. 2. Sophia Dix (29)aus Lübbenau in  50:39 min.

8. Strophe
Die RETTUNGSLÄUFER des Dutzends sind die 512 (!!!) Minimarathonis. Klassen- und familienweise kamen sie zum Start.
Auf dem Zehntel des Marathons waren sie zwischen 18 und 56 Minuten unterwegs.
Der zehnjährige Lewy Geissler aus Lauchhammer war nach 18:10 min als erster im Ziel. Sandro Rose(17) vom Sängerstedt-Gymnasium
und Samit Mostafawi(12) aus der GR Stadtmitte folgten ihm mit 18:39 und 18:40 min. 
In Familie lief das schnellste Mädchen.
Miriam Mittag(14)in 20:29 min mit Schwester Vivien(17) in 20:44 min und Papa Maik(58)in 18:48 min.

9. Strophe
 Die Bambinis als die Jüngsten blieben  auf der Stadionrunde und probten, wie sich schnelles Laufen in Gemeinschaft anfühlt.
Zwischen Emilo Brandin 1:40 min und Macion Zeyßig 2:50 min liefen Pauline Miertzsch 1:54 min, Leonard Voll 1:59 min,
Sophia Steinhäuser 2:02 min und Valentin Kuehn in 2;23 min über die Zielinie.

10. Strophe
Mit den 200-m-Starterinnen Mara Pötzsch, Nikola Milutinovic, Nina Merkel und Liona Martini feuerten die Zuschauer insgesamt
10 Bambinis an

11.Strophe
Alle 594 Teilnehmer des Dutzends konnten sich der Fürsorge von bestimmt 12x12 Machern und Helfern erfreuen.
 Sie stehen in keiner Ergebnisliste. Sorgten aber für Medaillien, Urkunden, Absperrungen, Streckenmarkierung, Wegführung, Videoservice,
Strecken-und Zielverpflegung, Anmeldung, Auswertung, Auf- und Abbau der Wettkampfstätte und Sponsoren, die auf dem Medaillienband
ersichtlich sind. Sie waren deutlich länger  auf den Beinen fürs gute Gelingen als die Läuferschar.

12. Strophe
Da Macher-Helfer-Teilnehmer ein  Dutzendgefüge sind, erhöht sich die Teilnehmerzahl um 144 auf 738.
Das tut ganz Finsterwalde gut.
Voller Hoffnung fürs HEITER WEITER 2023 
dankt im Namen aller Läufer und Läuferinnen

 

Marlies Homagk

Foto zur Meldung: Das Finsterwalder DUTZEND 2022 hatte im Sängerfestjahr 12 Strophen:
Foto: Das Finsterwalder DUTZEND 2022 hatte im Sängerfestjahr 12 Strophen:

Neptuns Trias beim F60 Triathlon

(11. 09. 2022)

Gute Freunde die einen besser kennen als Frau sich selbst. So etwas hatte Jana in Marit und Matthias Brandt gefunden. Zum Geburtstag erhielt sie von beiden ein Geschenk, an welches sie in Traum nie gedacht hätte. Sie wurde von unserem Trainerteam kurzerhand für eine olympische Distanz beim F60 Triathlon gemeldet. 
Es folgten Wochen der Vorbereitung, der Trainingspläne und der endlosen Fragen. Auf einmal wechselte sich die Betrachtungsweise, auf einmal war die liebe Jana nicht mehr nur stiller Beobachter oder unentbehrlicher Supporter im Hintergrund. Auf einmal spielte sie hier die Hauptrolle.
Eine Rolle die ihr sehr gut stand. Der Sprint in Bornsdorf vor ein paar Monaten machte ihr bewusst welche Belastung auf den Körper wirkt, wenn er gezwungen wird, so kurz wie möglich zwischen den drei Sportarten zu wechseln. Akribisch verfolgte Sie daher den Trainingsplan, welcher von Matthias ausgearbeitet wurde. So fleißig sie aber auch war, die Aufregung am Tag der Tage konnte ihr schließlich keiner nehmen. Da kann man sich schon einmal in der Zeit vertun und viel zu spät zum Wettkampf aufbrechen. Ihr Rad hing allerdings noch rechtzeitig in der Wechselzone und die Füße waren pünktlich zum Startschuss im Wasser des Bergheider Sees. 
Dieser riesige, schwarze See der einen zu verschlingen droht, das Getümmel um einen herum und die Angst vor Schlägen oder Tritten, dass kann bedrohlich wirken und die Luft nehmen. Doch Jana hatte die Stimmen ihrer Trainer im Ohr: "Dreh dich auf den Rücken und schwimm ruhig weiter." Wie sollte es anders sein, kämpfte sich unsere Neptunerin durch diese Hürde und hatte dann sogar noch Zeit für ein nettes Pläuschchen weit draußen auf dem Wasser. Ab diesem Moment konnte sie den wichtigsten aller Ratschläge berücksichtigen "Genieße es!".  
Für die Radstrecke war unsere Athletin sofort Feuer und Flamme, auch wenn diese technisch recht ansprechend war. Sowas kann einem gelegentlich die Kräfte rauben, doch Jana flog nur so über die Kilometer und war dann wirklich traurig als es schon vorbei war. Weiter ging es in mit Laufschuhen. Auch hier ein technisch anspruchsvolles Gelände. Da heißt es genau überlegen an welchen Stellen man laufen lassen kann und wo man haushalten muss. Aber auch dort legte Jana eine grandiose Leistung vor und sammelte Runde um Runde ihre Verfolgerinnen ein. An wen Jana auch vorbei lief, derjenige konnte eine strahlende Sportlerin mit Feuer in den Augen sehen. Sie wurde von Freunden und Familie entlang der Strecke bejubelt und gepusht. So erkämpfte sie sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Frauen und kam nach 2h 50 min und 25 sek ins Ziel.
Das Feuer in den Augen hat sich nun in brennende Leidenschaft verwandelt. Begeistert über diese Distanz wird die frisch gebackene Triathletin dabeibleiben. Wir sind stolz auf dich liebe Jana und freuen uns ebenfalls sehr über dieses erfolgreiche Debüt.

Was ist nun aus dem Trainer und Vereinskollegen geworden? Matthias Brandt konnte auf dem Rad neue Bestzeiten erfahren doch war im Anschluss etwas unglücklich über seine Laufzeit. Seine Frau bekam am Anfang der Schwimmstrecke ein paar Tritte ab und musste aussteigen – aber Neptuns Ehre konnte auf der Sprintdistanz verteidigt werden. So wurde Tom Werner Sieger seiner Altersklasse und damit Landesmeister Brandenburg auf der Sprintdistanz. Herzlichen Glückwunsch.

Foto zur Meldung: Neptuns Trias beim F60 Triathlon
Foto: Neptuns Trias beim F60 Triathlon

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Neptun 08 Finsterwalde e.V.
Postfach 1144
03231 Finsterwalde

 

 
 
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