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06. Dez
2015
  • Sonnensprint im Advent: Max und Andy Seit an Seit
     

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    Der alljährliche Jahresend-Volkslauf hat solch schönes Wetter wie 2015 selten erlebt. Sonne und Kurzes-Zeug-Temperatur beeinflussten die Lauflust und die daraus entstehenden Leistungen merklich. 35:17 min für Maximilian Danielewicz (18) und Andreas Pohle (25), 35:50 min für den Dritten Martin Mittelstädt - das sind für einen Viertel-Marathon hiesige Spitzenzeiten. Der Einzelsieger war nicht auszumachen; im Gleichschritt überflogen der "Aufsteiger des Jahres", der Abiturient Max, und der Vorjahres-Sieger Andy die Ziellinie.

    Sieben Renner blieben unter 40 min, 61 unter einer Stunde. Davon 14 aus dem gastgebenden Verein Neptun 08. Als Jüngste von der langen Strecke kamen Daniel Müller (16) aus Sonnewalde mit 45:32 und Viktor Reichel (14) vom RSC Plessa mit 51:43 min ins Ziel vor der Grundschule Nehesdorf.

    Bei den Frauen liefen Louise Albrecht und Suse Werner (beide 22) gleichauf über den Ziellinie, nach 1:50 min folgte Franziska Kupsch (36) aus Crinitz.

    Die Ältesten und Jüngsten des Tages gaben sich mit kürzeren Strecken zufrieden. Dauergast Georg Gadacz (81) - wie Uwe Schöche (65) bereits Teilnehmer des allerersten Nikolauslaufs im Jahre 1982 freuten sich eines guten Laufs. Streckenbester war Niklas Schulze(15) aus Münchhausen mit 24:10 min und erste Frau Alexandra Müller (46) aus Sonnewalde mit 34:58 min. Einen ganz jungen Sieger erlebte der Minimarathon. Der neunjährige Moritz Reichel aus Plessa brauchte nur 19:34 min und die 10-jährige Ronja Seidel steigerte sich auf 22:03 min. Die Seniorin des Tages Christel Hagemann lachte nach 24:38 min.

    Auf der Nikolaus-Meile verdeutlichten mehrere Eltern, dass sie den Begriff "Familienlauf" verstanden hatten. Jennifer Schmidt (9) lief ihrem Vater Torsten mit Bruder Wyatt (5) voran. Vater Meik Mittag (51), auch schon mal Sieger des Hauptlaufs, machte Tempo für die Töchter Vivien und Miriam. Niemanns aus Staupitz, Kleinfelds aus Domsdorf, Großmanns aus Doberlug-Kirchhain genossen das Miteinander.
    Das traf auch auf Finja Meyer zu (6 Wochen alt), die mit ihren Eltern in einem Firmen-Opel als ein Sponsor im Spitzenfahrzeug (zugleich "Lumpensammler") mitfuhr. Die von einem anderen Sponsor (Stadtwerke GmbH) gespendeten Pfefferkuchen gaben wie die Vielzahl der Helfer unter roten Mützen oder in roten Mänteln diesem gut besuchten Volkslauf den Charakter als Nikolauslauf.

    Am Schülerlauf tagsdrauf beteiligten sich 256 Mädchen und Jungen aus vier Schulen, allerdings bei leichtem Regen.
    Christian Homagk


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