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DUTZEND – Nachlese

19.09.2019

Die zahlreichen Sport-Events um und in Finsterwalde geben der Sängerstadt mit City-Rennen, TRIA- Hatz, Nikolauslauf, Krögerlauf, Jahn-Turnen, Sänger-Pokal-Schwimmfest, diversen Fußball- und Handballspielen, Disc-Golf-Premiere, Herbstlauf, Winterlauf auch den Ruf einer Sportstadt. Mit 50 bis 300 Teilnehmern können  die Veranstaltervereine rechnen.
Weit darüber hinaus geht seit Jahren “ das finsterwalder dutzend “ 
Am 8.9.2019 kamen 986 Läufer, Walker, Radler zur Startlinie, um 2/4,2/11/21,1/ 28 oder 42,195 km  zu laufen, walken oder zu radeln. 
Da findet eine NACHLESE mit gründlichem Blick in die Ergebnisse volle Berechtigung :
Viele Dutzend Helfer waren nötig. Sie sind stets deutlich länger im Einsatz als der Starter. Sie werden kaum bejubelt für ihre großzügige Standhaftigkeit. Sie leisten allerdings einen äußerst wichtigen Part zum guten Gelingen und zur Sicherheit der Teilnehmer. Für ungeduldige Verkehrsteilnehmer sind sie oft Zielscheibe allen Frustes. Dennoch erfüllen sie ihre Aufgabe und sammeln wertvolle Erfahrungen im Umgang mit solchen Situationen. DANKE euch allen !!!
 
Für die Marathonis gab`s eine große Runde im Nordwesten der Stadt. Schön ist auf diesem Kurs, dass Streckenabschnitte traditioneller Läufe mit eingebunden sind: der Herbstlauf, der Mannschaftslauf, der Fit-In-Lauf, der Winterlauf finden sich auf diesem Rundkurs wieder.
Alles , was diese Gegend zu bieten hat, wird für den Läufer spürbar: weicher Sand, Hügel, Wald-und Feldgelände, Asphalt, Landschaft, Kiefernduft und Stadtstraßen.
die 110 Marathon-,Halbmarathon-,28-km-Läufer, Radler, Walker nahmen all das mit. 
Bemerkenswert ist die Zahl der Gäste.
Neben 31 Startern aus Finsterwalde bzw. vom Veranstalterverein Neptun 08 kamen 79 Starter aus allen Richtungen des Landes und Auslands. Aus den Partnerstädten Salas Pils, Eppelborn und Montataire waren 8 davon 5 Frauen auf der Landschaftsrunde unterwegs.
Die 108 Elf-km-Starter bekamen nach der Stadtrunde die Bürgerheide zu Gesicht und mit ihr die Konflikte, die Mensch und Natur miteinander ausfechten.
Ein Drittel liefen auf heimischen Pfaden, zwei Drittel waren angereist, um kennenzulernen, was “das finsterwalder dutzend” zu bieten hat.
 
Teilnehmerrekorde purzelten auf der Minimarathonstrecke und dem Sparkassen-Kurs.
491 Minimarathonis machten sich auf, 4,2 km durch die Innenstadt zu laufen. Größtenteils war das Motiv, die Klassenkasse zu stärken, wofür 10 Läufer pro Klasse nötig waren. Mit 145 (!!!) Läufern aus dem Sängerstadt-Gymnasium gab`s einen Rekord, dem sich keine der weiteren 12 Schulen nähern konnte. Am nächsten dran waren Grundschule Stadtmitte und Gemeinschaftsschule Doberlug mit 37 bzw. 35 Startern.
Kindergärten und Grundschulen nahmen  mit 227 Kindern die 2 Sparkasse-km an. Hier führt die Grundschule Nehesdorf mit 67 Teilnehmern vor Stadtmitte und Nord mit 38 bzw. 35 Startern.
Summiert waren an diesem Sonntagmorgen 763 Kinder und Jugendliche sportlich auf den Beinen.
Offen bleibt , wer von ihnen mal irgendwann auf der großen Landschaftsrunde unterwegs sein wird. Beim Blick in die Ergebnislisten finden sich ehemalige Minimarathonis auf den langen Kanten. Dazu zählen Martin Mittelstädt, Martin Lademann, Louise Albrecht, Kolja Wienigk, Andy Wienigk, Niclas Schulze.
 
Interessant sind auch die Laufgeschwindigkeiten:
Dank der korrekten Ergebnisermittlung von Lausitz-Timing sind diese Vergleiche möglich.
Lokalmatador Martin Mittelstädt lief den Halbmarathon (21,1km) mit 15,8 km/h. Das schafften unter den kürzeren Strecken nur 6 Minimarathonis (4,2 km) besser. Als schnellste Dame auf dieser Distanz war Ginta Zeberga (30) aus Salas Pils
mit 13,3 km/h unterwegs.
Auf dem Marathonkurs war die Höchstgeschwindigkeit 14,2 km/h. Gelaufen von Georg Schützka (30) aus Weinböhla. Mit 12,9 km/h folgt Andreas Schulze (40) aus Münchhausen vor dem Finsterwalder Matthias Brandt(40) mit 11,5 km/h
Die schnellste Marathon-Dame, Anke Schülke (40) aus Berlin hielt mit 10,7 km/h durch.
die 28 km wurden vom Sieger Torsten Geissler (35) aus Lauchhammer mit 14,7 km/h bezwungen, gefolgt von Roland Wickles (35) aus Bayern mit 14,1 km/h.
Fünf Spitzenläufer waren auf der 2-km-Strecke mit 13 km/h dabei. Im Vergleich dazu kamen 20 Kinder mit 6 und  4 km/h voran.
Felix Strebe und Bastian Schober aus dem Sängerstadtgymnasium waren die schnellsten jugendlichen Minimarathonis mit 15,9 km/h. Die letzten 15 Läufer auf dem 4,2 km-Kurs hatten 5 km/h zu bieten.
Die schnellsten Walker kamen auf der 11-km-Strecke mit 8 km/h voran.
 
Marlies Homagk
 

 
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