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07. Juni
2017
  • Kleine Dinge von großer Wirkung, Teichzweier 2017
     

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    Er ist weder ein Event noch von bemerkenswerten Teilnehmerzahlen registriert. Dennoch gibt es ihn seit 1985 jedes Jahr: Den Teichzweier im und am Hennersdorfer See. In der ersten Juniwoche versammeln sich Triathleten und Fangemeinde des SV Neptun 08 am Westufer zum Teichzweier, der aus Schwimmen und Lauf besteht. Die Teilnehmer wählen selbst, ob sie 600 oder 200 m schwimmen, 4 oder 8 km laufen.

    Meist kommen genauso viele Helfer wie Starter, um die schöne Abendstimmung aktiv oder helfend, auf alle Fälle gemeinschaftlich zu genießen. 15 Starter fanden sich ein. Die weiteste Anreise nahm Daniel Tietze auf sich. Aus Würzburg kommend, nutzte er die Gelegenheit auch für einen Besuch in seinem Schliebener Elternhaus. Der reifste Teilnehmer, Andreas Knerr, kam aus Drößig, die aktivste Familie, Torben, Erik und Rene Modlich aus Klingmühl, die jüngste Teilnehmerin, Nova Lortz aus Finsterwalde. Insgesamt ließen sich 15 Teilnehmer auf den sommerlichen Abendspaß ein. Suse Werner, heute in Potsdam als Triathlon- Trainerin tätig, erinnerte sich ihrer Zeiten des Wachsens und Werdens als Neptun-Triathletin und nutzte den Kurzbesuch daheim für einen Start mit Schwester Vicky.
    Fast jeder Starter brachte einen Helfer mit. Somit waren Zeitnahme, Streckenposten, Grillchefs, Fotografen, Protokollanten vor Ort und sorgten für bestes Flair. Die Feuerwehr von Rückersdorf verband ihren Schlauchbooteinsatz mit einer Rettungsschwimmübung und gab den Startern die passende Sicherheit. Während Vater Quaas-Rink und Jahn Acksteiner als Grillchefs die ersten Würstchen und Maiskolben auf den Grill packten, gings für die 6 Mädchen und 9 Jungen erstmal ins Wasser.

    Nach 7:27 min stieg der Erste bereits in seine Laufschuhe. Es war Erik Modlich, der sich seine Führung auch auf der 8-km-Laufstrecke von keinem nehmen ließ. Er beendete nach 37:41 min sein Rennen gefolgt von Suse Werner in 38:12 min. Alle anderen genossen Wasser und Wald etwas länger und kamen dennoch froh über sich ins Ziel, wo es nach gegrillten Kostbarkeiten roch. Ob Starter oder Helfer, alle fanden sich nach vollbrachter Leistung zusammen zu einem verbindenden Schwatz. Der Wert solcher Treffen ist nicht in Zahlen auszudrücken oder an Leistungen festzumachen. Wer ihn sieht, ist dabei.
    Marlies Homagk

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