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11. Dez.
2016
  • Sturmläufer beim 60.
     

    Nass, stürmisch, kalt – solch Wetter lockt nur wenige Lauf-Liebhaber zum Lauftreff. Dennoch kamen in der Finsterwalder Süd-Grundschule sowohl Familien als auch namhaft starke Einzelläufer zusammen. Sie feierten den 60. Nikolauslauf und gedachten auch des Finales der Elbe-Elster-Sparkassen-Laufserie.
    Typisch für den Nikolauslauf: die Ausstattung der Akteure: Umrahmt mit roten Mänteln, unverzichtbar die Pfefferkuchen, Äpfel, Tee und etliche Geschenke.

    Von Beginn an wurde scharfes Tempo gelaufen. Unterwegs schien der Wind manchem die Beine wegreißen zu wollen. Kein Wunder, dass Rekordzeiten zustande kamen. Auf der Langstrecke rannte der Meister-Triathlet Franz Löschke 33:54 min. Der einheimische Mehrkämpfer Martin Mittelstädt steigerte seine persönliche Bestzeit auf 34:37 min. Von den Damen erzielte die Ironman erprobte Sabine Rudo aus Bonn einen Hausrekord mit 45:34 min. Noch stärker trat die Triathlon-Landesmeisterin Louise Albrecht auf, die 43:21 min flitzte.

    Die Namen dreier weiterer Damen: Franziska Kupsch , Crinitz 54:28 ; Ulrike Fischer, Liebenwerda 56:01 ; Gabi Reichel, Hohenleipisch 56:19 min. Die Namen der stärksten Männer: Andreas Schulze, Münchhausen und sein Sohn Niclas in 39:19 ; Sebastian Dietz aus Berlin 41:02 ; Ralph Schultze, Liebenwerda 41:09 ; Mark Ockert , Finsterwalde 42:15 ; Ronny Grundschock, Finsterwalde 42:16 min. Aus der Gästeschar gefielen die Familien Reichel aus Hohenleipisch, die “Kornkäfer aus Luckau, die Kreußlers aus Herzberg.

    Zufrieden zeigten sich auch einige Kurzstreckler: Maximilian Danielewicz, der Vorjahressieger, rannte einen Schnitt von 17:38 km/h. Reizvoll für junge Leute war auch diesmal der Minimarathon. Boris Reichel aus Hohenleipisch flitzte 13,23 “Sachen”, Torben Modlich 11,87 und die elfjährige Nova Lortz 11,33 km/h.
    Christian Homagk