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11. Mai
2014

Neptuns Triathlon-Nachwuchs in der Hauptstadt
 

Alt-Golm

Junge Triathleten aus Berlin, Leipzig, Riesa, Halle, Neubrandenburg, Potsdam, Rostock, Coburg, Plauen, Cottbus, Eberswalde und Finsterwalde trafen sich zum ersten Wertungsrennen der Nachwuchs-Cup-Serie 2014, dem "Kondiusman" in der Hauptstadt. Dementsprechend groß waren auch die Starterfelder in den Altersbereichen.

Bereits das Schwimmen war eine crossige Herausforderung, wenn zu acht auf einer 25m-Bahn um schnelle 100/200m gekämpft wird. Unter über 100 Rädern im Wechselgarten das eigene zu finden, verlangt dem jungen Ehrgeiz auch ausreichend Überblick und Gelassenheit ab, um dann auf dem Rennrad Krafteinsatz und Kurventechnik auf 4/8 km optimal einzusetzen und noch genügend Reserven für den abschließenden 0,4-/1-/2-km-Lauf aufzubringen. All das bewältigten acht Nachwuchstriathleten vom SV Neptun 08 Finsterwalde mit bemerkenswertem Einsatz.

Die 8 jährige Ronja Seidel fuhr sich nach einem Schwimmrückstand von 11 sec. auf dem Rad mit großem Einsatz ganz an die Spitze, die sie beim anschließenden Lauf an eine Berlinerin abgab und mit 8 sec. Rückstand einen erfreulichen zweiten Platz erkämpfte. Der elfjährige Noah Seidel schlug sich in seinem Starterfeld auf doppelt langem Kurs genauso tapfer. Nach 3:40 min stieg er aus dem Wasser kommend als 5. aufs Rad , überfuhr nach 11 min die Rad-Ziellinie als 6. und lief auf der Überholspur mit Vollkraft nach insgesamt 19:13 min als 4. ins Ziel.
Sein gleichaltriger Mannschaftskollege Paul Krüger zeigte zwar die gleich starke Laufleistung, hat allerdings auf dem Rad und im Wasser noch Übungsbedarf, um unter den TOP Ten ins Ziel laufen zu können. Das wiederum gelang Marius Neuber und Erik Modlich bei den Schülern A und der Jugend B. Beide kamen als jeweils Zweiter ihres Jahrgangs ins Ziel. Erik freute sich vor allem über seine Laufleistung. Mit 6:55 min über 2 km war es die insgesamt zweitbeste Laufzeit.

Grund zur Freude über ihr gelungenes Rennen hatten auch Finn Jäpel, Leonie Rink und Thea Krüger. Finn, der Sportmusiker, hatte beim Schwimmen 14 Athleten hinter sich gelassen und gestaltete sein weiteres Rennen so tapfer, dass nur sieben davon die Chance bekamen, vorbeizuziehen. Leonie freute sich beim Studium der Ergebnisliste, dass sie beim Wechsel zum Rad die Schnellste von allen war.
Thea freut sich auf die nächsten Triathlons, wo sie künftig ihre Laufrunden selbst mitzählt, statt sich auf Zurufe anderer zu verlassen.
MARLIES HOMAGK