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13. April
2014

TriaHatz 2014
Macher"- Wechsel nach 30 Jahren


Julia und Andy hatten die "TRIA-HATZ" im Griff. In zwei Drittel Wettkämpfer und ein Drittel Organisatoren ordneten sich die Aktiven bei der "TRIA-HATZ in der Sängerstadt", dem traditionellen Mehrkampf aus Schwimmen, Rad fahren und Laufen. "Wieder ein schöner Wettkampf dieses Namens! Wir kommen gern nach Finsterwalde. Die Machart gefällt uns." So äußerte sich Falk Linke aus Rangsdorf, mehrfacher Landesmeister, nach der 2014er Auflage und fragte, ob es mit der Serie weitergehen werde.
Die Antwort gaben junge Leute. Auf den entscheidenden Posten Ergebniserfassung und Auswertung wirkten diesmal Julia Pukrop (26) und Andreas Pohle (23) selbstbewusst und sicher. Auf 40 andere Posten in der Schwimmhalle, auf dem" Storchendreieck ", und in der Bürgerheide war wie auf sie Verlass. Nach fünf Stunden stellten die Disziplin-Obleute Ralph Pukrop, Torsten Löschke und Marlies Homagk fest:" Unfallfrei ! Alles in Ordnung !" Letztere und Christian Homagk haben die drei Jahrzehnte Triathlon in Finsterwalde maßgeblich gestaltet. Jetzt wollen sie sich auf Teilaufgaben beschränken und den Übergang auf andere Hände sichern.

Im Hauptwettkampf über 750 m S-20 km R und 5 km L finishte Josi Pötzsch (16) ihren ersten Sprint-Triathlon unter eineinhalb Stunden. Rudi Lehmann (73) war nach 88 min der Schnellste der Alten. Torsten Seidel (45) und der Tierpark-Torsten (34) hetzten einander auf beachtliche 77 min. Sebastian Stahn gewann die Juniorenwertung. Louise Albrecht (23) war mit 73 min die stärkste Frau des Tages. Rene Modlich (44) peilte die 70-min-Grenze an, die Tom Werner (23) als bester Finsterwalder genau erreichte. In der Gesamtwertung am weitesten vorn: Gerald Wagner (45) aus Sallgast auf Platz 3 hinter den 30-jährigen Rene Gruner aus Cottbus (63 min) und Falk Linke aus Rangsdorf. Auch die Nachwuchswettkämpfe zählten zum Brandeburg-Cup. Ronja Seidel und Torben Modlich siegten und sammelten erfreulich viele Punkte. Miriam Schmidt wurde Zweite, Leonie Rink und Hannes Lehmann Dritte. Zwei interessante Zahlen zum Berichtsende: Erik Miodlich steigerte seine 400-m-Freistil-Bestzeit auf 5:23 min. 112,50 € Genehmigungsgebühr hatte Neptun 08 beim Straßenverkehrsamt zu "blechen".
CHRISTIAN HOMAGK